Archiv der Kategorie: Mit dem Camper unterwegs

Wir werden nach Dresden geführt

Ihr kennt es schon, viel plaudern beim Zmorgen bis Marion mein, in Dresden könnten wir auch plaudern, es sei schon Zeitig.

Die Zwei fahren uns zwei nach Dresden, genau in die Mitte. Und es ist toll, die Zwei kennen Dresden wie ihre Hosentaschen. Obwohl, wir haben Marion nie mit Hosen gesehen.

Dresden wurde ja kurz vor Ende des zweiten Weltkriegs zerbombt. Vieles ist heute, mit zum teil den gleichen Steinen, wieder aufgebaut, originalgetreu. Und da die Zwei sich gut auskennen sind wir nicht nur sehr effizient unterwegs, nein wir lernen auch sehr viel. Nein ich erzähle nicht alles, das käme sowieso falsch heraus, es gibt nur ein paar Bilder.

Bei beiden sieht man die Verfärbung, wie Flecken. Es sind keine, die schwarzen sind die original Steine, genau am original Platz.

Die eine Brücke, die Carolabrücke, die ist jetzt Geschichte.


Und ja wir hatten wieder einen phantastischen Tag. Und ja wir sanken müde ins Bett in unserem privaten Campingplatz mitten im Wald bei Fried-Walde

Dienstag, ein Tag den Edith nie vergessen wird

20.8.2024 eben, ein Tag den Edith nie vergessen wird.


Frühstück bei Marion und Matthias im Garten. Wir plaudern über alles was uns so bewegt, bis Marion sagt, jetzt ist fertig sonst sehen wir die Sächsische Schweiz nie. Also fertig mit der Plauderei, es geht los. Wir dürfen bei den zwei mitfahren. Und so geht die Plauderei weiter: vorne, die 2 Männer und hinten, die zwei Damen.


Erst auf dem Parkplatz stoppt erstens das Fahren und zweitens das Plaudern. Wir müssen latschen. Zuerst ist alles einfach. Irgend wann ein bisschen steiler. Dann noch steiler bis schliesslich die Kletterei anfängt. Dazu kein Text, nur noch Bilder. Auch von der Aussicht, was soll man erzählen, lasst Bilder sprechen.

Wenn du mehr wissen möchtest, Edith erzählt es dir gern


Auf jeden Fall kommen wir alle müde und glücklich zurück. Noch eine kleine Fahrt mit etwas Geplauder, ein Znacht und wir versinken in unserem privaten Campingplatz in den wohlverdienten Schlaf.

Sonntag 1. September


ging es los mit unserer kleinen Reise. Die Reisen sind ja jetzt nur kurz, Edith´s Auge hat Priorität. Gunzenhausen, Schlungenhof, Altmühlsee? Also mindestens wir haben noch nie davon gehört. Aber der erste Tag brachte uns dahin. Und am späteren Nachmittag sogar noch per SUP auf den Altmühlsee. Und nach dem Nachtessen per Pedes noch in das künstlich angelegte kleine Naturreservat. Überraschend schön. Eigentlich trotz fast 500 km ein geruhsamer Tag. Tja wenn man früh genug aufsteht!


Am Montag ging es dann weiter Richtung Dresden. Doch gerade als wir losfahren wollten kam noch ein Whats App, Harlekin, Irmina und Erwin. Harlikin weil wir sie auf unserer Segelreise getroffen haben. Und damit man sich an die Personen erinnert, behält man den Schiffsnamen. Sie meldeten sich aus der Tschechei. Also schnell ein Umweg planen, die Ankunftszeit verschieben und sie in Lokit treffen. Nur 1 Stunde mussten genügen für Bier und Geschichten. Dann weiter mit dem Ziel nähe Dresden


In Fried Walde, kurz vor Pirna wohnen unsere Freunde Marion und Matthias. Kennen gelernt haben wir die Zwei auf unserer Italienreise in Moltepulciano bei Pizza und Wein. Jetzt endlich sind wir sie besuchen gegangen. Nach einem herzlichen Willkommen, bekamen wir unseren privaten Camping Platz zwischen den Bäumen. Gut so, den seit geraumer Zeit zeigt sich der September ja von seiner heissen Seite.


So jetzt kennst Du alle Details unserer Anreise. Wie immer noch 2 – 3 Bilder. Was dann als nächstes kommt wird im nächsten Blog erzählt. So viel sei schon mal verraten, Abenteuer pur.

Lezardrieux und Treguier

Nach Quiberon geht es quer von Süden nach Norden durch die Bretagne. Lezardrieux bzw. Treguier sind an der Nordküste. Das ist weiter nicht schlimm, denn in der Bretagne ist alles immer 100km weit weg. So mindestens habe ich das Schuggerli´s und Edith verkauft. Also 100 km fahren.

Schuggerli´s haben ein Hotel gebucht, das es zu finden gibt. Irgend wo ausserhalb Lezardrieux. Bei der Anfahrt besuchen wir gleich beide Orte. Da ich mich nicht mehr so genau erinnern konnte finden wir heraus, dass Treguier schöner ist. Aber da beide nahe beieinander liegen spielt das keine grosse Rolle. Das Hotel finden wir auch. Madam öffnet sogar ausser planmässig früher.

Wir suchen auch eine Bleibe mit dem Camper. Der erste Platz hat nichts, kein Wasser, kein Strom und nichts zum Ablassen. Zum Glück nicht, den er gefällt uns gar nicht. In der Nähe von Lezardrieux finden wir etwas aber auch da bei beiden von uns gehen die Mundwinkel nach unten. Also Trequier suchen und tatsächlich ein absolut toller Platz. Auch kein Wasser, kein Strom und so meinen wir nichts zum Ablassen.

Später finden wir raus, es hätte gehabt. Aber die Schönheit des Platzes und die Nähe der Altstadt von Trequier überzeugen uns. Hier schlafen wir 2 Nächte.

Immer am selben Ort, einmal Niedrigwasser, einmal Hochwasser

Taxi für Schuggerli´s ist schweineteuer. Teuerer als in der Schweiz. Also sind wir der Taxi. Das geht ganz gut und es gibt immer etwas zum Lachen im Bus. Muss an meiner Fahrweise liegen.

Wir machen eine Ausfahrt mit dem Boot die Trieux hoch. Abgesehen von der frischen Luft ist die Fahrt toll. Auch die Altstadt von Trequier erfüllt alle unsere Wünsche. Und auch das leibliche Wohl kommt nicht zu kurz. Und hier lernen wir alles über die Tiede, trocken fallen und Häfen, die man bi Niedrigwasser nicht mehr verlassen kann.

Ist schon toll hier. Jetzt gerade nur ein Koeffizient von 60. Das entspricht hier ungefähr 5m Tidenhub. Aber es kann auch ein Koeffizient von 100 oder mehr sein. Dann beträgt der Tidenhub über 10m. Dann ist hier alles trocken und man kann zur Hafeneinfahrt spazieren.

Die 2 Tage sind schnell vorbei und wir suchen das letzte Ziel.

Fast eine Insel Presqu’ile

Wir haben unser Hausboot ungesunken zurückgebracht und fahren jetzt in den Süden der Bretagne. Quiberon, ein Fehrienparadies hier in der Bretagne. Man merkt es auch, es hat mehr Leute. Schuggerlies haben ein Hotel, bloss wie kommt man dahin. Wir besuchen jede noch so kleine Gasse in der Stadt Quiberon, finden aber keinen Weg zum Hotel. Schuggerlies müssen laufen.

Übrigens auch zum Abholen für das nächste Ziel müssen Schuggerlies zu Fährhafen laufen. Wir fahren dann fast am Hotel vorbei um Schuggeries am Fährhafen einzufangen. Tja wenn man sich nicht auskennt.

Schön ist es hier zu flanieren. Wir machen das ausgibig in diesem Städtchen zusammen mit den anderen Touris. Highlight hier, der Sonnenuntergang, den man findet mehrere Plätzchen mit ungetrübten Blick nach Westen über das offene Meer. Wir sind nicht die einzigen Fotographen.

Clip Sonnenuntergang: SU

Schuggerlis geniessen die Stadt, wir waschen. Hier, wie üblich in Frankreich, gibt es vor dem Shopping Center Waschmaschinen und Tumbler. Man kann zuschauen wie die Leute die Dreckwäsche waschen.

Während Dreckwäsche gewaschen wird, könnte man ein Fischladen besuchen.

Nicht mit dem Camper, mit dem Boot

Schuggerli´s und Heini´s ziehen um. Hotels und Camper werden in die Ecke gestellt. Wir fahren jetzt Hausboot für eine Woche. Von St. Martin sur Oust starten wir. Zuerst Richtung Westen nach Malestroit und weiter bis Josslin.

Samstag bis Mittwoch Morgen haben wir Zeit. Dann muss Edith zurück nach Rennes zum Nachuntersuch. Es reicht gerade für die gut 4 Tage bis nach Josselin und zurück.

Der Arztbesuch in Rennes ist einigermassen Positiv. Genaues kann die Ärztin nicht sagen, die Linse von Edith hat so starken grauen Star, dass sie nicht richtig ins Augeninnere schauen kann. Nächster Termin 19. Juni.

Schuggerlies sind in der nähe vom Spital ausgestiegen und haben Dreckwäsche gewaschen. Wir fangen sie wieder ein und wir gehen gemeinsam zurück zum Hausboot.

Am Kanal entlang der Treidelpfad. Heute nicht mehr für Pferde, mehr für Velos

Die kompetente Crew

Am nächsten Tag geht es Richtung Fluss Aff. Man spricht es sogar so aus auch auf Französisch. Wir werden gewarnt, dass der Kanal nicht sehr einfach sei, aber machbar. Was kommt erfreut unsere Sinne. Es ist wohl der schönste Kanal den wir je gefahren sind. Stimmt, nicht ganz einfach, aber einfach toll.

Wie das so geht mit uns 4 auf dem Kanal? Zwei Clips zeigen schonungslos das Bordleben inklusive Schleusen.

Flüsschen AFF Im Kanal Haubootleben

Olympisches Feuer oder besser, wir nicht dabei

Wie schon gesagt, wir wurden vom Mont Saint Michel vertrieben, weil das Olympische Feuer hier vorbei kommt. Und tatsächlich, vor den Toren von MsM ist einiges Los. Noch nicht so richtig für eine Show, aber einige Darsteller üben. Und wir können ahnen was hier alles geboten werden könnte.

Aber wir haben schon den «normalen» Menschenstrom unter Tags bewundert. Und es wurden uns 50´000 Besucher versprochen. Nein Danke. Wir ziehen weiter nach Rochefort en Terre. Nicht ganz planmässig, aber auch sehr schön.

Die Bilder zeigen, was wir so besucht haben, das Städtchen und das Schloss bei dem Städtchen.

Eines der Highlights in diesen Ferien.

Heute nehmen Zügerlis ein Taxi zum Camping Platz. Ab hier startet das Abenteuer. Immer gerade aus Richtung Norden bis zum grossen Parkplatz. Der Parkplatz ist sehr gross. Wir überlassen die zwei dem Schicksal, wir zwei suchen ein CP mit Waschmaschine. Wirklich los geht es erst morgen. Etwas später ein WhatsApp, hotel gefunden Checkin erst nach 16 Uhr. Also im Tourigewühl versinken. Wir haben ein CP so 15 Min weg vom Ziel, fast leer. Wir haben auch eine Waschmaschine gefunden.

Am nächsten Morgen fahren wir dann Richtung Mont Saint Michel. Gespannt wie das alles gehen wird. Und schon den Platz finden ist nicht einfach, obwohl wir genau wissen wo. Wir sind nicht die einzigen, die rumkurven und suchen. Aber wer sucht, der findet.

Natürlich stürmen wir gleich los, kaum eingerichtet auf dem CP. Man kann mit Bus (gratis) oder zu Fuss gehen. Wir wählen die Füsse. So kann man den Ausblick auf den Mont Saint Michel richtig geniessen. Der Wind pustet uns fast aus den Hosen. Aber, aufgeregt wie wir sind, stört uns das nicht. Gleich beim Tor werden wir von kundigen Führer übernommen. Schuggerli´s kennen schon jede Ecke. Wow das Gewühl. So viele Leute, wie beim Ausverkauf. Nur, hier hat es keinen Ausverkauf, alles kostet das Doppelte.

Bald schon ist es Zeit für unseren Balade. Die zwei Damen empfehlen sich mit diversen Ausreden. Auch Schuggerli hat sich schon eine Ausrede zurechtgelegt. Aber das lasse ich nicht gelten. Mitkommen auch du solltst leiden.

Wir tragen kurze Hosen, viele Pullover, Jacken und Strandschuhe. Schon der Einstieg ist schwierig und trennt den Spreu vom Weizen. Es ist so richtig gschliferig.

Bald gibt es einen Kurs wie man sich an den Haaren aus dem Quicksand ziehen muss. Es ist eine lustige Demo, aber ich glaube einigen klopft das Herz. Denn wer weiss….

Wir laufen weg von MsM ins tiefe Wasser. 16°? vielleicht? Bis an die …. reicht das Wasser.

Gut es wird alles wieder einmal gewaschen. Die Strömung ist recht stark. So lernt man, dass man bei Flut keine Chance hätte. Der Führer Patric erzählt viel in seinem Patua. Sehr schwierig zum verstehen. Aber interessant. Er lebt schon sein ganzes Leben hier in der Gegend. Auch die Aussicht auf den Mont ist spektakulär. Nach dem Marsch sind wir erledigt, essen und gehen alle 4 bald ins Bett.

Am nächsten Tag, der 30. Ziehen auch die Heini’s auf die, je nach Tiedenstand, Insel. Unter Tags verstecken wir uns. Aber am Abend und am Morgen früh gehört MsM uns fast alleine. Der Aufenthalt in einem teuren Hotel hat sich gelohnt.

Tagsüber wie Nachts, einfach ein Märchenschloss dieses Mont Saint Michel

Am 31. Mai kommt das Olympische Feuer nach Mont St. Michel. Es soll ein riesenspektakel geben. Schuggerli´s wären noch eine Nacht länger geblieben, aber werden rausgeschmissen. Wir waren sowieso nur für 1 Nacht gebucht. Bei der Abfahrt wird uns gesagt, wir könnten nicht weg von hier. Zum Glück waren das aber Fake News.

2 Gründe für einen frühen Besuch in Rennes aber es wird noch mehr.

Also dann zum Mehr:

10 Uhr, Arzttermin. Wir sind da etwas vor 10 Uhr. Schon beim Erstuntersuch, Fotos und Messungen, war die Assistentin nicht sehr glücklich und sagt dass die Ärztin alles erklären würde. Fazit, sie verwies Edith an eine Spezialistin für die Retina. Gerade um die Ecke. 16 Uhr waren wir dort. Fazit 18 Uhr im Spital für eine Operation. Löcher flicken an der Retina. Kurz vor 22 Uhr verliess Patrick den Spital ohne Schlumpf. Sie durfte nach einer Vollnarkose und fast 2 Stunden Reparaturarbeiten im Spital übernachten.

Am nächsten Morgen um 8 durfte ich meinen Schlumpf abholen. Sie war guten Mutes aber mit einem verbundenen Auge. Ab sofort ruhe, nur links schlafen und keine Aufregung durch Patrick. Aber das ist nicht so einfach mit den Zweien. Nun wir werden das Resultat in einem Monat erfahren. Jawohl so lange dauert die Heilung.

Also mit Laser wurden die Löcher geflickt. Dann das Auge mit Gas gefüllt, damit die Retina wieder an den Augapfel gedrückt wird. Nach einem Monat sollte alles zugewachsen und das Gas verschwunden sein. Und Schlumpf sollte wieder sehen können. Wir werden sehen.

Wir mieten ein Auto und besuchen ein paar schöne Dörfchen. Der Anblick der schönen Plätze sollte gut sein für Schlumpf.

Am nächsten Tag holen wir Zügerlis ab am Bahnhof. Dann quer durch die Stadt zum Hotel. Und wir wieder zurück zum Camping Platz. Am nächsten Tag frühstücken wir beim Zügerlihotel. Wir holen sie für einen Tagesausflug. Wanderung gewünscht. Wanderung gemacht. Mit besichtigung von halben Schloss und ganzem kleinen See. Wie jeden Abend, Nachtessen Galettes in Rennes, nur, diesmal zu viert. So bekommt Patrick zu wenig Cidre doux.

Dann noch Nachkontrolle bei der Ärztin. Sie ist soweit zufrieden. Am 5. 6. neuer Termin und schon gibt es wieder…. Nein, diesmal Italienisch und auch kein Cidre Doux. Morgen geht es weiter Richtung Mont Saint Michel.

Die Augen von Edith. Rechtes Bild, linkes Auge gesund. Linkes Bild Rechtes Auge. Die grüne Farbe zeigt Flüssigkeit under der Retina. Ein Spezialist kann auch die Löcher sehen.

In der Bretagne ist man so reich, dass man auch die Bäume im Wald mit Gold ausstattet.

Auch der botanische Garten von Rennes kann sich sehen lassen

Die Gebäude hier sind einfach toll. Man weiss nicht welche Bilder man hier zeigen soll.

2 Gründe für einen frühen Besuch in Rennes

Probelauf, damit wir Rennes finden. Arzttermin für Edith´s Auge. Und damit wir auch sicher den Doktor finden fahren wir nach dem Einrichten auf dem Camping des Cayeulles gleich in die Stadt hinein. Die Busstation befindet sich ausserhalb des Parks. Jawohl unser CP ist in einem grossen Park am östlichen Rand von Rennes.

Bevor wir aber Rennes finden, finden wir noch einen Platz um den Mont Saint Michel zu fotographieren. Und auch auf dem Weg nach Rennes besuchen wir einen Soldatenfriedhof. Man möchte sich ja immer erinnern wie es gewesen sein muss. Ab es scheint Sinnlos, denn wir lernen nichts, mindestens nicht unsere Politiker.

Rennes, wir finden den CP, die Rue Saint Melande und wir finden die Ophtalogie. Man, bis ich da am Telefon verstanden habe, wen ich angerufen habe. So ein schwieriges Wort und dann noch ein D’ davor. Doftalogie, wer kennt den so etwas. Na ja wieder ein neues Wort kennengelernt, so etwas simples wie Augenarzt.

Nach dem verifizieren des Arzttermins gehen wir essen. Schönes altes Restaurant das sicher 50 verschiedene Galettes und Crepes offeriert. 1 Galette und 1 Crep verschwinden in unseren Mägen heruntergespühlt von einem Liter Cidre Doux. Dann Stadtbesichtigung ein Fussmarsch zurück zum CP. Ein deftiger Tag.