Archiv des Autors: Patrick Heini

Noch ein Start, aber immer noch Schweiz

Dienstag der 13.4.2026

Jetzt geht es los Richtung Bretagne, wirklich? Auch dieses Mal nicht ganz so wie man sich das vorstellt. Also Edith muss Morgen nach Basel. Schon um 9 Uhr müssen wir in der Augenklinik sein. Also gibt es dafür eigentlich nur eine Lösung: CP in der Nähe von Basel. Aber am Abend gleichentags wollen wir an eine Präsentation in Zürich Bugsbuster. Also gibt es dafür eigentlich nur eine Lösung: CP in der Nähe von Zürich. Nun wir entscheiden uns für Zürich. Und dann früh am Morgen mit dem Zug von Zürich nach Basel.

Eine kurze Fahrt bringt uns an den Zürichsee zu Fischers Fritz, kurz vor Wollishofen, Stadtgrenze. Den Nachmittag verbringen wir in Zürich, so wie das jeder Tourist macht. Am späteren Nachmittag zurück nach Wollishofen mit dem Schiff, wie das jeder Tourist macht. Dann gibt es Znacht in der Roten Fabrik, so wie es die wenigsten Touristen machen. Dann ganz einfach, vor den Toren von Zürich im Camper übernachten.

Früh am Morgen, kurz nach 5 Uhr Tagwach. So richtig wie das jeder Macht mit Duschen, aber ohne Zmorgen. Nur ein Kaffee und ein Joghurt. Dann etwas nach 7 auf den Zug Richtung Basel. Der Doktor ist zufrieden, Edith nicht so sehr, sie möchte alles noch besser sehen.

Wie schon so viele Mal geht es zu Fuss quer durch Basel zurück zum Bahnhof. Und diesmal nicht Zug mit dem Zug sondern – Zürich. Dort ein Fussmarsch quer durch Zürich zu Fischers Fritz. Campieren in Zürich, das erste Mal machen wir so etwas.

Dann nach dem Znacht mit dem Zug nach Zürich und zu Fuss an die Lagerstrasse. Fast ganz hinten bei der Langstrasse finden wir das Kinokoni und somit die Präsentation Bugsbuster. Bärams und Katrin präsentieren Bugs die in bekannten Hollywoodfilmen auch vorkommen. Ein tolles und spezielles Erlebnis. Dann ein Nachtbummel durch Zürich zum HB. Und zurück mit dem Zug. Edith ist der restliche Fussmarsch vorbei an der Roten Fabrik im dunkeln etwas unheimlich. Aber klar, nichts stoppt uns und wir finden unser WoMo am See.


Frühstück dann bei eitlem Sonnenschein direkt am See. Und kurz vor 11 Uhr Abfahrt. Geplant ist Beaune um den Weinkeller zu ergänzen. Aber das ist eine neue Geschichte.

Noch ein Extratag am Türlersee

Wie immer, geplant ungeplant. Erstens schlafen wir nicht in Aarburg wie geplant, wir kehren zurück zum Türlersee. Und wir bleiben 1 Tag länger als geplant. Am Morgen geht es wieder WalkJogWalkWalk. Vielleicht 5m mehr Jog als vorgestern. Dann ausruhen am See. Kaum fast im Land der Träume 2 Alphörner. Nach der Alphornhymne aufs Rad Richtung Affoltern. Edith’s Bike braucht entlüftung. Allerdings war es dann ein kompleter Oelwechsel. Und das für nur 30 Franken. Die wussten wohl nichts von der gesperrten Strasse von Hormus.

Einkauf für 2 Tage überleben, obwohl, morgen sollte es geplant zurückgehen nach Zug für einen Zwischenhalt. Dann eine tolle Fahrt zurück. Wir wussten nicht, wie schön und verkehrslos diese Gegend ist. Also wieder einmal ein gelungener Tag mit hoffentlich genug Bewegung, genug Schlaf, genung Sightseeing und genug Proviant.

Tja der Mittwoch brachte auch etwas spezielles

wir besuchten nämlich Luders. Eigentlich waren da einige Datum im März vorgesehen, die hätten uns alle gepasst, da wir ja bekanntlich ab 1. April (kein Scherz) immer unterwegs sind. Aber Brigitte die auch kommen sollte, war halt nur am 8. abkömmlich. Also trafen wir uns heute.

Wie immer, etwas zu spät unterwegs die Heini’s. Aber wir fanden uns alle in Trimbach bei schönstem Sonnenschein. Ein gemütlicher Nachmittag mit vielen alten Geschichten und neuster Politik. Dann wieder zurück zum alten CP am Türlersee. Nicht dass das so vorgesehen war, aber warum nicht, der hat uns ja gefallen.

Vorher galt es noch, den neuen Gastank zu füllen, denn der war leer. Leer?? Doch noch leer, obwohl kaum genutzt?? aber ja doch es feuerte nicht mehr. Dann allerdings, konnten wir ihn nur mit 9 Liter LPG füllen ??? Auf dem CP versuchte ich die Gasinstallation und ja sie funktionierte, es feuerte. Nun mal sehen wie lange. Die Anzeige ist auf jeden Fall immer auf voll gewesen. Schade, dass man nicht in den Tank hinein sehen kann. Auf jeden Fall habe ich den Tank schon 2x gefüllt, jetzt weiss ich auch, wie man LPG tankt. Ist doch auch gut oder?

Walk walk Jogg in der Schweiz

Walk walk Jogg in der Schweiz

Wie vorhergesagt ging es heute Morgen rund um den Türlersee. Das bewerkstelligten wir in nur 50 Minuten. Aber aus dem WalkJoggen wurde dann eben ein WalkWalkJogg. Gut, wir sind tüchtig marschiert, aber eben.

Nach ein bisschen werkeln rund ums WoMo ging es dann auf Kohlensuche. Du liest richtig – Kohle. Und wenn Du jetzt an Geld denkst liegst Du falsch. Tatsächlich, in der Schweiz wurde auch Kohle abgebaut.


In den ersten Jahren 1787-1814 wurden irgend welche 1‘000 Tonnen Kohle abgebaut. Und was ich sehr interessant finde, man wusste nicht was machen mit der Kohle. Später gab es dann eine zweite Abbauphase und eine Dritten 1942-1947 während und nach dem II Weltkrieg. Lukrativ war es nie, die Kohlengewinnung. In den ersten 2 Phasen ziemlich planlos. In der letzten Phase nach allen Regeln der Kunst, Resulatat 30‘000 Tonnen. Ein Deutsches Werk im Tagabbau braucht für 30´000 gerade mal etwas mehr als 1 Std.


Von besonderer Qualität sei die Kohle nicht, wurde uns erklärt. Aber besser als nichts im Krieg.

Links Braunkohle Antrazitkohle


Schön war es, der Ausflug mit den HMB-Pensionierten. Und ja wir sind immer noch auf dem Weg in die Normandie


Alle Beizen in der Nähe zu, also selber kochen. Einfach aber gut. Jetzt noch schnell etwas S-Hit und dann ist es schon bald Zeit für den Schlaf.

Ein besonderer Start Richtung NW-Frankreich

6.4.2026

Normalerweise geht es früh am Morgen los, um möglichst viele KM am ersten Tag hinter sich zu bringen. Man will ja die Schweiz weit weg wissen. Nicht so diesmal. Edith´s Auge verlangt einen verhaltenen Start, denn am 15. April ist noch einmal Basel angesagt. Also nicht allzu weit weg von Basel. So treffen wir halt die Holcim-Pensionierten am 7. April. Und so starten wir vom Türlersee aus. Der ist nah genug beim Aeugstertal, Bergwerk Riedhof.


Also der CP am Türlersee ist ganz net. Nur, wenn er voll ist überlassen wir das den Anderen. Auch ein Sonnenuntergang kann man hier vorfinden. Ist doch was so zwischen dem Schilf. Morgen haben wir uns vorgenommen, den See zu umrunden. Früher machten JoggWalken, morgen wird es wohl eher WalkJoggen.

Wieder ein politischer Rekurs anfangs 2026


Ist ja verrückt was jetzt gerade abläuft. März 2026 und die USA zusammen mit Israel haben den Iran angegriffen. Und der Iran erlaubt sich zu wehren. Also dauert der neue Schlamassel nicht wenige Tage wie von Trump vorgesehen, sondern jetzt schon gut 2 Wochen und kein Ende ist vorhersehbar. USA bombardierten ja schon im Juni 2025 die iranischen Atomanlagen, jetzt am 28. Februar griffen die beiden (ich darf nicht sagen, was ich von den 2 Präsidenten der 2 Länder halte, sonst komme ich für immer ins Gefängnis) den Iran an und töteten nebst einigen anderen hohen Verbrecher den Oberverbrecher Chamenei. Man könnte das unter dem Titel Verbrecher töten Verbrecher, ist das legal oder illegal, beschreiben.


Die Iranische Bevölkerung lehnte sich gegen die politische Führung auf. Der Aufstand wurde von den Mullhas niedergeschlagen und zigtausende verloren ihr Leben.


Nun sagen wir es mal so Europa und die Schweiz schweigen ziemlich laut zu diesen Angriffen. Als Russland die Ukraine angriff, waren Europa und die Schweiz einiges lauter und klarer mit ihrem Urteil. Aber eben, wenn 2 das Gleiche tun ist es nicht das Selbe.


Weltstatus betreffen Friede oder eben nicht: Ukraine immer noch ein grosser Krieg mit Russland. Naher Osten, Iran im Krieg mit Israel und USA und die Nachbarstaaten werden vom Iran auch bombardiert. Israel Palästina, Trump hat gesagt es herrscht Friede, aber jeden Tag fliegen noch immer Bomben hin und her und Menschen, vor allem Palästinenser, werden erschossen. Syrien nicht Krieg aber auch nicht stabil. Die Türkei bekämpft nach wie vor die Kurden. Afghanistan, berührt uns allerdings kaum. Irak, Grenzkonflikt mit Syrien. Dann Myanmar wo der Bürgerkrieg und die Militärdiktatur immer noch nicht beendet ist. In Afrika herrschen zur Zeit 14 verschiedene Kriege, von denen wir hier nichts hören.


Und die neuste Aussage von Trump: Wenn die NATO jetzt uns (Amis) nicht hilft, dann taugt die NATO nichts. Also Trump hat einen Krieg angefangen und die NATO soll jetzt helfen. Ist doch eine tolle Logik.

Die Strasse von Hormus wird von den Iranern blockiert. Kein Tanker darf passieren. 20% des gesamten Rohöls und LPG für die Welt, vor allem Asien, inklusive China, fehlen jetzt. Resultat: die Weltwirtschaft wackeln, die Börsen sind Richtungslos.

Und eben, die Nachbarländer vom Iran werden von demselben Bombardiert. Dabei waren sie vor kurzem fast noch Freunde.

Endlich Französisch parlieren

Italien ist schon wieder Geschichte, jetzt ist Frankreich jetzt. Wir sind in Menton. Wir haben einen CP gefunden etwas oberhalb. Wieder einmal darf Edith meine Fahrkünste bewundern. Eigentlich ist das gar nicht so schwierig wenn da der Gegenverkehr nicht wäre. Die Strasse ist breit genug für uns, auch in den Haarnadelkurven, aber eben nur für uns. Nun die, die die Strasse nutzen wissen um die Camper die hier hochklettern und warten schön brav. Gar nicht typisch Franzosen.

Oben bekommen wir einen der schönsten Plätze. Und wir bleiben für ganze 4 Tage. 1X besuchen wir Menton und einmal Monaco. Damit wir aber überhaupt in die Stadt oder zum Bahnhof kommen, gilt es Treppen zu steigen. Ehrlich, wir hier oben wohnt, und das sind einige, ist sich Treppensteigen gewohnt. Dafür bezahlt er mit der schönen Aussicht.


Menton selber ist nicht so mondän wie Monaco, klar. Aber es hat auch seine schönen Ecken.


Am nächsten Tag wie angekündigt auf den Zug, nein nicht nach Zug, nach Monaco. Die ersten Schritte führen uns zum Palast, allerdings ohne Audienz. Dann geht es kreuz und Quer durch die Stadt bis zum Maritimen Museum von Monaco. Das Geld sitzt locker, wir kaufen ein Ticket.


Nach dem Aquarium geht es zum Casino. Wir kommen nur in die Eintrittshalle. Für ganz rein müsste man zahlen. Das Geld sitzt nicht locker genug.

Dann sehe ich gerade neben dem Casino ein Restaurant. Es wäre ja fast Zeit. Wir suchen den Eingang. Endlich gefunden, ein Empfang. Wir werden gefragt was wir den möchten. Na klar essen. OK bitte ihren Namen. 2 Heini’s. Gut bitte da den Lift oder die Treppe. Wir denken wir können etwas Geld sparen und nehmen den Lift.

Oben werden wir wieder empfangen. Monsieur, Madam Ehini? Bitte folgen sie mir.

Na ja zum Glück sitzt das Geld jetzt wieder Locker. Edith ist entsetzt. Aber mit dem Blick auf´s Casino? Der Blick alleine kostet schon 50 Euro.


Am nächsten Tag essen wir im Camper! Nicht etwa weil es günstiger wäre.


Zurück geht es dann schnell über die Autobahn. Kaum wieder sozusagen Zuhause wird noch das Internet Konsultiert, Stau am Gotthard. Also CP Bellinzona mit Pizza. Am Morgen hat sich der Stau aufgelöst und wir fahren ohne Halt bis Zug.

Endlich Italienisch parlieren

Mit 4 Tagen Verspätung kommen wir in Italien an. Wir finden ein Plätzchen in Albenga. Kennst Du nicht? Wir auch nicht bis eben jetzt. Nach Genua, vor Alassio. Ein hübsches Städtchen, na ja der CP geht auch noch. Überrascht sind wir von der Altstadt. Aber die sehen wir erst später. Denn, am Morgen gibt es keine Dusche, die Pumpe ist kaputt. Weise vorausschauend habe ich bereits so ein Ding gekauft. Also nur ein bisschen werkeln und schon gibt es eine Dusche. Aber jetzt machen wir das was viele Camper machen, den ganzen Tag beim WoMo bleiben und nichts tun. Nur einmal ein kurzes Weilchen am Strand in der Sonne braten.

Am nächsten Tag dann endlich wieder wie gehabt eine Besichtigung. Hier biken ist nur für Wilde, wir gehen zu Fuss. Diese Brücke führt in die schöne Altstadt. Als Erstes sieht man das Spital. Heute bleiben wir besser gesund. Aber der Rest ist ganz nett.

Warum diese kleine Altstadt so viele Türme hat bleibt uns verborgen. Ich glaube, fast auf jedem Bild dass wir geschossen haben, sieht man ein Turm oder mindestens ein Türmchen.

Was solls, uns hats gefallen

Herbstreise man bleibt doch länger


Also es blieb nicht bei den 2 Tagen. Der dritte und letzte? Tag trieb uns auf den Pao de Asucar von Lugano. Ganz profan nennt man ihn hier San Salvatore. Wir könnten nun von Heldentaten berichten wie wir da hoch geklettert sind. Ja es hat Wege nach oben. Dazu später mehr. Nein wir waren faul und benutzen das Funiculare. Der Ausblick von da oben? Schau selber.


Dann gings wieder runter. Mit dem Bähnli. Edith zückt ihr Ticket. Ich suche noch. Der Rede kurzer Sinn es gibt doch von Heldentaten zu berichten. Ich finde meins nicht und muss laufen. Edith eine knappe Stunde mit dem Funiculare ich eine gute Stunde mit den Fusseli.


Wie gesagt der vierte? und letzte Tag, Lugano. Warum? Also man schreibt ja nebst S-hit auch etwas in den Status von WA. Und es gibt sogar Leute die das lesen. So die Hombis. Ah die Heini’s im Tessin. Also rufen sie uns an und so kommt der 4. Tag zu stande.

Selfi von dicken Freunden.

Herbsreise

Tja Edith’s Auge lässt uns keine Ruhe. Schon Mitte Oktober ist der nächste Termin. September noch OP und Kontrolle also nur Kurzreisen. Und jetzt zwar fast normale Ferien für die meisten. Für uns nur Mikro….

Also ab in den Süden. Erster Stop Tessin, südlich von Melide, Melano, ein CP direkt am See. Das Wetter durchzogen, aber kein Regen. Wir buchen für 2 Nächte mit Blick auf den See. Wir bleiben.. aber das gleich.

Kurz nach der Ankunft und nach dem Aufbau eine Tour mit dem SUP Richtung Riva San Vitale. Die imposante Basilica di San Vitale weist den Weg. Nur eine knappe Stunde unterwegs. Das Bild oben, unser Ausblick vom CP übers Wasser.

Am nächsten Tag geht es per Bike via Melide auf eine Art Halbinsel bis nach Morcote. Das ist ja das schönste Dorf der Schweiz. Könnte stimmen. In Morcote besuchen wir die Kirche, wirklich ein Kleinod. Nicht die grösste aber die Lage und auch das Innere können sich sehen lassen. Die Bilder beweisen es.


Wirklich erstaunlich. Wir schauen ja öfters nach Kulturgüter und da gehören Kirchen auch dazu. Und diese ist für uns eine der schönsten, die wir in der Schweiz gesehen haben. Die Malereien haben es uns angetan, ein bisschen wie in Orthodoxen Kirchen. Keine Ahnung wer das gemalt hat und was es darstellt. Erstaunlich, dass nichts darüber beschrieben steht. Egal, es ist schön.

Ich dachte um meinen Schlumpf zu schonen immer nur dem Ufer entlang. Aber nein, sie will in die Höhe. Nun, sie weiss nicht, was es heisst im Tessin in die Höhe. Also radeln wir, Richtung in die Höhe.

Irgend wann jammert mein Schlumpf, geht es noch weit hinauf? Ja meine Liebe, wir haben aber schon die Hälfte geschafft. Gut geplant, denn ich dachte mir schon so hoch hinaus möchte sie nicht. Also geht es bei Carona nicht nach Links sondern gerade aus. Paradiso das nächste Ziel. Wir radeln am Pao de Asucar vom Tessin vorbei. Wow mein Schlumpf das wäre doch etwas. Das Wetter App sagt schön voraus, also besprechen wir, dass wir eine Nacht länger bleiben. Es wird nicht bei einer Nacht mehr bleiben, aber das im nächsten Bericht.

Übrigens, wer sein Ticket verliert muss laufen. Also eile ich den San Salvatore hinunter und treffe meinen Schlumpf beim Bähnli. Selber schuld.