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Die andere Hälfte

Wir haben die Insel Ile de Ré zweigeteilt. Gestern der Norden und Osten, heute der Osten und Süden. Also wir sind heute noch einmal nach St Martin de Ré geradelt. War ja nur 6 km. Diesesmal voll von Touris. Wir wussten nicht, dass der 8 Mai ein Feiertag ist hier in Frankreich, Tag an dem Deutschland kapitulierte. Ist auch noch bezeichnend, so einen Tag als Feiertag zu proklamieren.

Nochmals ein Spaziergang durch das Städtchen und dann eine Velofahrt, natürlich nur Fahrradrouten zurück zur Brücke aufs Festland. In der Hitze des Tages mit Sicht aufs Meer und die Brücke ein Panaché um dann weiter zu Fahren. Es galt Znacht zu suchen. Natürlich keinen gefunden, denn wer isst schon vor 20 Uhr hier in Frankreich.

Beim CP im Restaurant gerade um die Ecke gab es schon 18:30 einen Happen, sehr gut und eine Flasche Wein, sehr schlecht. Beim WoMo galt es noch alles Wetterfest zu machen, den heute Nacht könnte es…..

Aber, lassen wir Bilder sprechen und freuen uns an denen.

Heute 257, 57.1, 50km, 1854

Schon der Morgen versprach gutes und so wurde auch der Tag. Zwar immer so schön fotogene Wolken, aber immer blauer Himmel und Sonne. Nur, es war etwas frisch auf dem Bike.

Jetzt muss wohl aufgeklärt werden, was es mit den Zahlen auf sich hat. Wir sind erst am späten Morgen aufs Rad gesessen. Dann zügig, alles auf Fahrradwegen in den Norden bis zum Leuchtturm Grand Phare des Baileines. Und genau, von da kommen die Zahlen. 257 Stufen führen zur Spitze, die sich 57.1m hoch oben trohnt. Und der Scheinwerfer leuchtet 50 km weit und wir sind auch genau 50 km weit geradelt. Die Zahl 1854 deutet auf das Jahr der Inbetriebnahme.

Zurück ging es dann auf die Nordost Seite von Ile de Ré. Wir besuchten noch die Hauptstadt St. Martin de Ré mit der gleichnamigen Burg und Kirche. Auch Znacht gab es dort und 2x Dessert, zuerst eine Crepe Grand Marnier. Dann auf dem Weg zu den Fahrräder noch ein Eis.

Die Tour war so flach, dass ich kaum den e-Motor eingeschaltet habe. Und ein Veloverkehr herrschte. So könnte es aussehen, wenn es keine Autos mehr gäbe. Wie immer wird ein Blog mit ein paar Bilder bereichert. Die sind eigentlich selbstredend.