Schlagwort-Archive: Ruinen

Die andere Hälfte

Wir haben die Insel Ile de Ré zweigeteilt. Gestern der Norden und Osten, heute der Osten und Süden. Also wir sind heute noch einmal nach St Martin de Ré geradelt. War ja nur 6 km. Diesesmal voll von Touris. Wir wussten nicht, dass der 8 Mai ein Feiertag ist hier in Frankreich, Tag an dem Deutschland kapitulierte. Ist auch noch bezeichnend, so einen Tag als Feiertag zu proklamieren.

Nochmals ein Spaziergang durch das Städtchen und dann eine Velofahrt, natürlich nur Fahrradrouten zurück zur Brücke aufs Festland. In der Hitze des Tages mit Sicht aufs Meer und die Brücke ein Panaché um dann weiter zu Fahren. Es galt Znacht zu suchen. Natürlich keinen gefunden, denn wer isst schon vor 20 Uhr hier in Frankreich.

Beim CP im Restaurant gerade um die Ecke gab es schon 18:30 einen Happen, sehr gut und eine Flasche Wein, sehr schlecht. Beim WoMo galt es noch alles Wetterfest zu machen, den heute Nacht könnte es…..

Aber, lassen wir Bilder sprechen und freuen uns an denen.

Waschen


Der Blick von hoher See Richtung Resort. Hinter den Häusern die Terrassen mit Mehrblick und Meerblick.

SUP dabei haben ist schön. So kann man die Sicht geniessen, wie damals auf Allure. OK OK die Sicht ist etwas wacklig aber nicht desto Trotz schön.

Manchmal vermisse ich es schon die Sicht von der See her. Aber von der Terrasse her war es auch nicht schlet.

So abenteuerlich wie die Fahrt zum CP Enjoy Lichnos war, so spannend war die Fahrt zurück auf die Strasse. Mehrmals drehten die Räder auf der asphaltierten Strasse durch. Jup so steil war es und Kurven reich.


Der Weg zum nächsten Waschcamping war nicht sehr weit. Aber der neue CP ist stark besetzt, dafür hat es eine Waschmaschine und Bäume über die man viel Schnur legen kann. Wenn man nicht viel Wäsche hat kann man sie gut verteilen, dann sieht es auch nach viel aus.


Am späteren Nachmittag ging es dann noch nach Pargas. Zu Fuss. Zuerst die Burg und dann das Städtchen. Auch ein ganz feiner Znacht gab’s im Eden. Ja ja heute wieder einmal im Garten Edens.

Die Burg stammt aus dem 14 Jahrhundert. Verschiedene Herrscher nutzen sie. Auch die Venezier von 1401-1452 wie der Löwe zeigt. Die Briten waren auch hier 1814-1819 und zuletzt wurde sie von den Ottomanen gebraucht von 1819 bis 1913. Dann wurde sie dem Verfall überlassen

Beachte, der Löwe hat ein Buch in seiner Pfote, das bedeutete die Nutzung der Burg war für die Venezianer Friedenszeit.


Übrigens so eine Burgruine wäre bei uns nicht zugänglich. Viel zu gefährlich, da wir ja kein Hirn mehr haben um Gefahren zu sehen. So hat man einen Eindruck bekommen wie so etwas aussieht bevor es restauriert und den Touris zugänglich gemacht wird. Auch eindrücklich, aber man weiss halt nicht, was man da an altem Gemäuer bestaunt.

Wirklich eindrücklich wie alles am Zerfallen ist. Weniges wird abgestützt, vielleicht um später doch einmal restauriert zu werden. Aber für den Moment übernimmt die Natur. Dank dem, dass wir im Frühjahr hier sind, blüht alles noch.

Wir haben auch mit Griechen von hier geplaudert. Juli, August ist hier die Hölle los, alles voll von Touristen, Griechen und Ausländer. Interessant war ein Gespräch mit einer Griechin von Pargas, sie schimpfte über die Einwanderung und das teure leben. Sie haben hier die gleichen Probleme wie wir und entsprechend der gleiche Gesprächsstoff. Wirklich toll so etwas zu erfahren, autentisch.


Morgen wird es weiter gehen, und wir werden sicher wieder neues finden zum bestaunen.