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Nantes zum Zweiten aber jetzt mit Brille

Wir sind nochmals zurück in Nantes, nicht weil es uns so gefallen hat. Obwohl, es hat uns sehr gut gefallen. Wir sind auf dem gleichen Stellplatz. Hat nichts dort, ausser das Nötigste und eine gute Tramverbindung. Und, was ganz wichtig ist für Edith, eine fertige Brille. Kaum angekommen suchen wir die Tramhaltestelle für Tram Nr. 2 auf, rote Line wie in Zürich. Ab Richtung Haltestelle Commerce und rauf zum Optiker. «Ich glaube die Brille gefällt mir nicht mehr». Aber heute gefällt sie Edith und sie sieht auch toll (aus)mit der neuen Brille. Nur, das rechte Auge taugt noch immer nichts. Gut sieht Edith nur, wenn sie das rechte Auge zukneift. Aber das wird jetzt wohl so bleiben.

Am nächsten Tag wird die neue Brille im Chateau des Ducs ausgiebig getestet. Nah und Fernsicht, gute und schlechte Lichtverhältnisse, alle möglichen Farben sowie alte Schriften. Edith ist zufrieden, nur, ja vielleicht hätte es eine schönere Brille gegeben. Aber sie ist doch noch immer die schönste Frau die ich je geheiratet habe.

Adieu Schlösser Grüezi Elefant

Oder jetzt sind wir in der Bretagne. Oder wir haben Nantes erreicht. Warum gerade Nantes? Tja Edith braucht eine neue Brille damit sie noch besser sieht mir ihrem guten Auge. Kaum auf dem Stellplatz angekommen rasen wir in die Stadt. Erster Gedanke, zu Fuss, ist ja nur knapp 5 km. Aber dann war da fast vor der Tür eine Tramhaltestelle. Die Richtung war klar und es hat nur 1 Linie: 2. Tatsächlich das Tram fährt zur Haltestelle Comerse, der Knotenpunkt aller Trams, der 4 verschiedenen Linien. Noch 10 Minuten zu Fuss und wir waren bei Edgar. Eine Brille kaufen auf Französisch mit Edith die 1000 Wünsche hat…. Nein ich erzähle keine Details. Nach einer schönen Weile verliessen wir den Optikerladen mit einem Schlumpf voller Zweifel denn auch das Richtige gemacht zu haben.

Wir spazierten noch ein bisschen in der Stadt herum, begutachteten dies und das und eine interessante Tafel, assen und gingen wieder per Tram zurück zum Standplatz. Dort noch Dessert in der Sonne auf einer nahe gelegenen Bank. Zwei müde Heinis gehen schlafen.


Am nächsten Tag gehen wir zur Ile les Machines. Dort soll es so einiges für uns neues geben. Und ja die Überraschung ist dann wirklich gross. Keine Worte, nur Bilder (nicht alle Bilder, denn es wurden über 100).