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Grado

Im Mittelmeer beträgt die Tide höchstens so 60cm. Das, weil die Wasserfläche nicht genügend gross ist und der Durchgang bei Gibraltar zu eng ist mehr Meer Einlass zu gewähren. Aber hier in Grado kann die Tide sogar knapp über 1m werden. Und es ist sehr flach hier. 200m weg vom Ufer kann man immer noch locker stehen, sogar bei Hochwasser.

Grado selber ist ein nettes Städtchen. Bei unserem Besuch schön warm, was uns nicht hinderte einen ausgedehnten Spaziergang durch die Strassen zu machen. Die Bikes warteten derweil bei der Kirche.

Saltstraumen ein Naturwunder

Vor etwa 30 Jahren bin ich in Norwegen segeln gegangen. Und habe natürlich Saltstraumen besucht. Jetzt stehen wir zusammen hier. Die Gegend von Saltstraumen ist ein Sund, also Meerengen, Durchgänge usw. Und da muss auch das Wasser durch. 400 Mio. Kubikmeter, so sagen die Zahlen. Wieviel das ist, keine Ahnung. Aber wie das aussieht, spektakulär. 28 m Tief sei es unter der Brücke erzählt uns einer im lokalen Fischershop. Und nur 140m breit unter der Brücke. Zuschauen können wir stundenlange wie sich das Wasser quirlend durch den Sund kämpft. Man könnte meinen dass es kocht, so sprudelt es. Eine kurze Szene zeigt den Vorgang.

Wir übernachten auf einem Zeltplatz. Dem teuersten bis jetzt. Lausig der Platz, aber bekannt eben wegen dem Naturwunder von Tidenwechsel veranstaltet. Am nächsten Tag machen wir eine Wanderung entlang des westlichen Arms des Sundes. Wir sind etwas aus der Übung. Zugerberg hat 3 Wochen gefehlt und es ist unsere erste grössere Wanderung über Stock und Stein. Wir machen sicher gut 200 Höhenmeter. Tja man muss in Norwegen bescheiden anfangen.

Wir finden auch einen tollen Platz zum übernachten, nur wir hatten schon einen Platz und, heute geht es weiter. Wir werden in Bodö übernachten.