Meteora oder altgriechisch Metéores heiss auf Deutsch in der Luft schwebend. Und genau so ist es. Die Gegend ist zwar nicht so gross wie wir erst dachten, aber auf diesem kleinen Gebiet findet man wieder einmal ein kleines Wunder welche die Erde und deren Bewohner kreiert haben.
Zwei Orte sind hier in der Nähe, Kalambaka und Kastraki. In Kastraki im CP Vrachos haben wir auch 4 Nächte verbracht. Man kann nachlesen, dass es insgesamt 24 Klöster haben soll. Nur noch 6 sind bewohnt die anderen 18 sind entweder fast unerreichbar oder verlassen.
Die ersten Einsiedler lebten hier schon im 11. Jahrhundert. 1344 entstand das erste Kloster Metamórphosis oder heute bekannt als Megálo Metéroa. Wir haben 4 besucht. Wir denken aber, heute sind es Geldmaschinen und eigentlich ist ein Besuch nur der Aussicht wegen lohnenswert.
Am ersten Tag, gleich nach der Ankunft im CP bikten wir auf einen Aussichtspunkt um den Sonnenuntergang zu geniessen. Am 2. Tag besuchten wir 2 Kloster, alles per Bike. Am 3. Tag gingen wir biken mit Deutschen Freunden. Und am 4. Tag gingen wir Wandern zwischen den Felsbergen. Viel mehr kann man Meteora nicht geniessen.
Das grösste Kloster ist Grand Meteoro (Megalo Meteora. Ein anderes, welches Berühmtheit erlangte wegen einem James Bond Film in tödlicher Mission ist , das Agia Triada. Übrigens, gedreht wurde gegen den Willen der Mönche.
Auch interessant, während dem II Weltkrieg wurden viele Griechische Klöster von der Wehrmacht zerstört als Vergeltung für den Griechischen Widerstand, welcher sich gegen die Besatzungsmacht wehrte. Die Klöster haben oft die Widerstandskämpfer unterstützt oder sogar aufgenommen. Zusätzlich haben die Deutschen Repressalien an der Zivilbevölkerung verübt und auch kulturelle und religiöse Stätten zerstört.
4 Tage schwebten nicht nur die Klöster in der Luft, auch die 2 Heini’s. Jetzt gilt es ein bisschen Ruhe in unsere Reise zu bringen und ein paar Tage nichts tun, ausser Waschen, e-Mails erledigen, Fotos zu ordnen und S-Hit füttern.