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Noch ein Extratag am Türlersee

Wie immer, geplant ungeplant. Erstens schlafen wir nicht in Aarburg wie geplant, wir kehren zurück zum Türlersee. Und wir bleiben 1 Tag länger als geplant. Am Morgen geht es wieder WalkJogWalkWalk. Vielleicht 5m mehr Jog als vorgestern. Dann ausruhen am See. Kaum fast im Land der Träume 2 Alphörner. Nach der Alphornhymne aufs Rad Richtung Affoltern. Edith’s Bike braucht entlüftung. Allerdings war es dann ein kompleter Oelwechsel. Und das für nur 30 Franken. Die wussten wohl nichts von der gesperrten Strasse von Hormus.

Einkauf für 2 Tage überleben, obwohl, morgen sollte es geplant zurückgehen nach Zug für einen Zwischenhalt. Dann eine tolle Fahrt zurück. Wir wussten nicht, wie schön und verkehrslos diese Gegend ist. Also wieder einmal ein gelungener Tag mit hoffentlich genug Bewegung, genug Schlaf, genung Sightseeing und genug Proviant.

Walk walk Jogg in der Schweiz

Walk walk Jogg in der Schweiz

Wie vorhergesagt ging es heute Morgen rund um den Türlersee. Das bewerkstelligten wir in nur 50 Minuten. Aber aus dem WalkJoggen wurde dann eben ein WalkWalkJogg. Gut, wir sind tüchtig marschiert, aber eben.

Nach ein bisschen werkeln rund ums WoMo ging es dann auf Kohlensuche. Du liest richtig – Kohle. Und wenn Du jetzt an Geld denkst liegst Du falsch. Tatsächlich, in der Schweiz wurde auch Kohle abgebaut.


In den ersten Jahren 1787-1814 wurden irgend welche 1‘000 Tonnen Kohle abgebaut. Und was ich sehr interessant finde, man wusste nicht was machen mit der Kohle. Später gab es dann eine zweite Abbauphase und eine Dritten 1942-1947 während und nach dem II Weltkrieg. Lukrativ war es nie, die Kohlengewinnung. In den ersten 2 Phasen ziemlich planlos. In der letzten Phase nach allen Regeln der Kunst, Resulatat 30‘000 Tonnen. Ein Deutsches Werk im Tagabbau braucht für 30´000 gerade mal etwas mehr als 1 Std.


Von besonderer Qualität sei die Kohle nicht, wurde uns erklärt. Aber besser als nichts im Krieg.

Links Braunkohle Antrazitkohle


Schön war es, der Ausflug mit den HMB-Pensionierten. Und ja wir sind immer noch auf dem Weg in die Normandie


Alle Beizen in der Nähe zu, also selber kochen. Einfach aber gut. Jetzt noch schnell etwas S-Hit und dann ist es schon bald Zeit für den Schlaf.