Jetzt geht es los Richtung Bretagne, wirklich? Auch dieses Mal nicht ganz so wie man sich das vorstellt. Also Edith muss Morgen nach Basel. Schon um 9 Uhr müssen wir in der Augenklinik sein. Also gibt es dafür eigentlich nur eine Lösung: CP in der Nähe von Basel. Aber am Abend gleichentags wollen wir an eine Präsentation in Zürich Bugsbuster. Also gibt es dafür eigentlich nur eine Lösung: CP in der Nähe von Zürich. Nun wir entscheiden uns für Zürich. Und dann früh am Morgen mit dem Zug von Zürich nach Basel.
Eine kurze Fahrt bringt uns an den Zürichsee zu Fischers Fritz, kurz vor Wollishofen, Stadtgrenze. Den Nachmittag verbringen wir in Zürich, so wie das jeder Tourist macht. Am späteren Nachmittag zurück nach Wollishofen mit dem Schiff, wie das jeder Tourist macht. Dann gibt es Znacht in der Roten Fabrik, so wie es die wenigsten Touristen machen. Dann ganz einfach, vor den Toren von Zürich im Camper übernachten.
Früh am Morgen, kurz nach 5 Uhr Tagwach. So richtig wie das jeder Macht mit Duschen, aber ohne Zmorgen. Nur ein Kaffee und ein Joghurt. Dann etwas nach 7 auf den Zug Richtung Basel. Der Doktor ist zufrieden, Edith nicht so sehr, sie möchte alles noch besser sehen.
Wie schon so viele Mal geht es zu Fuss quer durch Basel zurück zum Bahnhof. Und diesmal nicht Zug mit dem Zug sondern – Zürich. Dort ein Fussmarsch quer durch Zürich zu Fischers Fritz. Campieren in Zürich, das erste Mal machen wir so etwas.
Dann nach dem Znacht mit dem Zug nach Zürich und zu Fuss an die Lagerstrasse. Fast ganz hinten bei der Langstrasse finden wir das Kinokoni und somit die Präsentation Bugsbuster. Bärams und Katrin präsentieren Bugs die in bekannten Hollywoodfilmen auch vorkommen. Ein tolles und spezielles Erlebnis. Dann ein Nachtbummel durch Zürich zum HB. Und zurück mit dem Zug. Edith ist der restliche Fussmarsch vorbei an der Roten Fabrik im dunkeln etwas unheimlich. Aber klar, nichts stoppt uns und wir finden unser WoMo am See.
Frühstück dann bei eitlem Sonnenschein direkt am See. Und kurz vor 11 Uhr Abfahrt. Geplant ist Beaune um den Weinkeller zu ergänzen. Aber das ist eine neue Geschichte.
Wie immer, geplant ungeplant. Erstens schlafen wir nicht in Aarburg wie geplant, wir kehren zurück zum Türlersee. Und wir bleiben 1 Tag länger als geplant. Am Morgen geht es wieder WalkJogWalkWalk. Vielleicht 5m mehr Jog als vorgestern. Dann ausruhen am See. Kaum fast im Land der Träume 2 Alphörner. Nach der Alphornhymne aufs Rad Richtung Affoltern. Edith’s Bike braucht entlüftung. Allerdings war es dann ein kompleter Oelwechsel. Und das für nur 30 Franken. Die wussten wohl nichts von der gesperrten Strasse von Hormus.
Einkauf für 2 Tage überleben, obwohl, morgen sollte es geplant zurückgehen nach Zug für einen Zwischenhalt. Dann eine tolle Fahrt zurück. Wir wussten nicht, wie schön und verkehrslos diese Gegend ist. Also wieder einmal ein gelungener Tag mit hoffentlich genug Bewegung, genug Schlaf, genung Sightseeing und genug Proviant.
wir besuchten nämlich Luders. Eigentlich waren da einige Datum im März vorgesehen, die hätten uns alle gepasst, da wir ja bekanntlich ab 1. April (kein Scherz) immer unterwegs sind. Aber Brigitte die auch kommen sollte, war halt nur am 8. abkömmlich. Also trafen wir uns heute.
Wie immer, etwas zu spät unterwegs die Heini’s. Aber wir fanden uns alle in Trimbach bei schönstem Sonnenschein. Ein gemütlicher Nachmittag mit vielen alten Geschichten und neuster Politik. Dann wieder zurück zum alten CP am Türlersee. Nicht dass das so vorgesehen war, aber warum nicht, der hat uns ja gefallen.
Vorher galt es noch, den neuen Gastank zu füllen, denn der war leer. Leer?? Doch noch leer, obwohl kaum genutzt?? aber ja doch es feuerte nicht mehr. Dann allerdings, konnten wir ihn nur mit 9 Liter LPG füllen ??? Auf dem CP versuchte ich die Gasinstallation und ja sie funktionierte, es feuerte. Nun mal sehen wie lange. Die Anzeige ist auf jeden Fall immer auf voll gewesen. Schade, dass man nicht in den Tank hinein sehen kann. Auf jeden Fall habe ich den Tank schon 2x gefüllt, jetzt weiss ich auch, wie man LPG tankt. Ist doch auch gut oder?
Wie vorhergesagt ging es heute Morgen rund um den Türlersee. Das bewerkstelligten wir in nur 50 Minuten. Aber aus dem WalkJoggen wurde dann eben ein WalkWalkJogg. Gut, wir sind tüchtig marschiert, aber eben.
Nach ein bisschen werkeln rund ums WoMo ging es dann auf Kohlensuche. Du liest richtig – Kohle. Und wenn Du jetzt an Geld denkst liegst Du falsch. Tatsächlich, in der Schweiz wurde auch Kohle abgebaut.
In den ersten Jahren 1787-1814 wurden irgend welche 1‘000 Tonnen Kohle abgebaut. Und was ich sehr interessant finde, man wusste nicht was machen mit der Kohle. Später gab es dann eine zweite Abbauphase und eine Dritten 1942-1947 während und nach dem II Weltkrieg. Lukrativ war es nie, die Kohlengewinnung. In den ersten 2 Phasen ziemlich planlos. In der letzten Phase nach allen Regeln der Kunst, Resulatat 30‘000 Tonnen. Ein Deutsches Werk im Tagabbau braucht für 30´000 gerade mal etwas mehr als 1 Std.
Von besonderer Qualität sei die Kohle nicht, wurde uns erklärt. Aber besser als nichts im Krieg.
Links Braunkohle Antrazitkohle
Schön war es, der Ausflug mit den HMB-Pensionierten. Und ja wir sind immer noch auf dem Weg in die Normandie
Alle Beizen in der Nähe zu, also selber kochen. Einfach aber gut. Jetzt noch schnell etwas S-Hit und dann ist es schon bald Zeit für den Schlaf.
Normalerweise geht es früh am Morgen los, um möglichst viele KM am ersten Tag hinter sich zu bringen. Man will ja die Schweiz weit weg wissen. Nicht so diesmal. Edith´s Auge verlangt einen verhaltenen Start, denn am 15. April ist noch einmal Basel angesagt. Also nicht allzu weit weg von Basel. So treffen wir halt die Holcim-Pensionierten am 7. April. Und so starten wir vom Türlersee aus. Der ist nah genug beim Aeugstertal, Bergwerk Riedhof.
Also der CP am Türlersee ist ganz net. Nur, wenn er voll ist überlassen wir das den Anderen. Auch ein Sonnenuntergang kann man hier vorfinden. Ist doch was so zwischen dem Schilf. Morgen haben wir uns vorgenommen, den See zu umrunden. Früher machten JoggWalken, morgen wird es wohl eher WalkJoggen.
Also es blieb nicht bei den 2 Tagen. Der dritte und letzte? Tag trieb uns auf den Pao de Asucar von Lugano. Ganz profan nennt man ihn hier San Salvatore. Wir könnten nun von Heldentaten berichten wie wir da hoch geklettert sind. Ja es hat Wege nach oben. Dazu später mehr. Nein wir waren faul und benutzen das Funiculare. Der Ausblick von da oben? Schau selber.
Dann gings wieder runter. Mit dem Bähnli. Edith zückt ihr Ticket. Ich suche noch. Der Rede kurzer Sinn es gibt doch von Heldentaten zu berichten. Ich finde meins nicht und muss laufen. Edith eine knappe Stunde mit dem Funiculare ich eine gute Stunde mit den Fusseli.
Wie gesagt der vierte? und letzte Tag, Lugano. Warum? Also man schreibt ja nebst S-hit auch etwas in den Status von WA. Und es gibt sogar Leute die das lesen. So die Hombis. Ah die Heini’s im Tessin. Also rufen sie uns an und so kommt der 4. Tag zu stande.
Einmal mehr planen wir auf dem Gotthard zu schlafen. Und dieses Mal haben wir auch Glück, die Bunkeranlage Sasso war offen und wir waren für 2½ Stunden in der Kälte. Interessant was da anfangs zweiter Weltkrieg auf die Beine gestellt worden ist. Das Reduit. Nun zuerst wanderten wir in den langen Gängen herum. Langsam spührte man die Kälte in den Gliedern, denn angeblich geht es bis 6°C runter. Dann mit dem Bähnli in höhere Gefilde zu den Kanonen und zur Ausblicksplattform. Zum Glück, dort konnte man wieder Aufheizen um den Rückweg anzutreten.
Edith genoss Rösti und ich Älplermagronen zum Znacht. Das bei Schweizer Preisen.
Der Abend, die Nacht und der frühe Morgen gestalteten sich dann spannen. Beim dunkel werden kam Nebel auf, schnell und die Umgebung verbarg sich hinter einen eigenartigen Nebellicht. Die Alpenbühne hatte aber noch mehr für uns in petto, bald hörten wir den einen Trommelwirbel auf dem Camperdach. Mein Kopf bekam beim nachforschen einiges an Hagelkörner ab. Und zum Finale senkte sich ein nasser Regenvorhang auf die ganze Szene. Eigentlich hätte ich als Titel Wetterdrama Gotthard wählen sollen.
Am 26.6.2025 fuhren wir dann auf ziemlich direkten Weg runter vom Gotthard an die Löberenstrasse. Die Wetternachrichten und auch der Himmel auf der Fahrt versprach immer wieder Regen, Blitz und Donner. Zum Glück, obwohl wir eigentlich 4 Tage zu früh dran waren. Warum zum Glück?
An der Löberenstrasse erwartete uns die Überraschung, zwei alte Bekannte warteten einfach da auf uns. Wir wussten von nichts, sie wussten von nichts. Sie kammen einfach auf gut Glück und wir waren einfach genau zum richtigen Zeitpunkt zurück. Irgend 2012 das letzte Mal gesehen, ein paar Mal versucht sich zu treffen, jetzt klappte es.
Eine Überraschung auch auf dem Gotthard
Energie ist ja das Modewort Heuzutage. 3x Umweltfreundlich 1x effizient 2x ???
Donnerstag, 31.8 geht es los, unsere Herbstreise. Da ein Geburtstag, sehr wichtig, dazwischen fällt, gibt es eine etwas andere Reise. Aber, bekanntlich führen alle Wege nach Rom, also fahren wir Los Richtung Westen, Richtung Simmental. Südlich von Lenk gibt es einen sehr einfachen Campingplatz, Hasenweide. Aber wichtig, ganz in der Nähe sind die Simmenbachfälle. So nahe, man hört in der Nacht das Rauschen.
Am Morgen Duschen bedeutet einen Fussmarsch von doch 3 Minuten durch den frischen Morgen. Nein ich bin ein Warmduscher, es handelt sich nicht nicht die Simmenfalldusche. Eigentlich wollen wir früh los und eine rechte Tour unternehmen. Aber wir wursteln rum bis es fast Mittag ist und so wird es dann nur ein Fussmärschli zur Geburtsquelle der Simme, die heisst bi de sibe Brünne.
Die nachfolgenden Bilder zeigen allerdings, es ist ein toller Marsch, wenn auch für unsere Begriffe kurz.
Am nächsten Tag war eine Monstertour geplant. 7 Std Marschzeit. Zum Glück sollte es um 16 Uhr regnen. Und tatsächlich gegen vier Uhr verdunkelte sich der Himmel. Sofort Tour abbrechen, die Beine waren sowieso müde nach 5 Stunden latschen. Aber viel gesehen haben wir dennoch. Und das Nachtessen in der Iffigenalp war toll. Der Tag ging ohne Regen zu ende.
Nach einem Tag mit Nichtstun ging es weiter nach Frutigen. Eine Nacht auf einem schönen Campingplatz mit einem für uns eher überraschenden Besuch. Wir lernten, dass in Frutigen doch tatsächlich Stör gehalten werden vor allem zur Poduktion von Kaviar. Ok wieder einmal etwas neues gelernt.
Am Montag besuchten wir dann unsere Segelfreunde von der Quo Vadis. Silvia und Benu zeigten uns ein bisschen die Berge rund um Höchst. Die Nacht verbrachten wir bei den Zwei. Ein schöner Montag 4.9.23.
Am nächsten Tag wollten wir die Staubbach und die Trümmelbachfälle besuchen. Unmöglich, uns wurde Trümlig. Noch nie soviele Touris gesehen. Vor lauter Schlitzaugen bekamen wir grosse runde Augen. Also, nichts wie weg. Auf dem Weg nach Norden noch 2, 3 Camplingplätze anfragen. Alle antworteten mit fully booked und das bei Preisen von über 70 CHF pro Nacht. So führte uns der Weg nach Waltshut, gerade änet der Grenze um dann gleich Maudry´s besuchen zu können. Dort sollte ja am Freitag den 8. René´s Geburtstagsparty steigen.
Die Umgebung um Waltshut liess sich bestens erkunden mit zuerst einer kleinen Velotour und am nächsten Tag mit einer Tour von fast 80 km und wohl einigen Höhenmeter. Ja ja wir landeten auf über 700m. Und das immer schön rauf und runter, vor allem weil wir immer die falsche Strasse erwischten. Den letzten Tag auf dem CP verbrachten wir wieder mit nichts Tun. Langsam werden wir gut mit dem Nichtstun.
Am Samstag hätten die Vorderräder von unserem Camper Richtung Rom zeigen sollen. Aber wir bekamen Nachricht, dass Edith´s Schwedenbike verkauft wurde. Also zurück nach Zug, Schwedenvelo putzen und aufladen. Pat´s eBike in den Keller und das alte Canondale aufladen. Mit 3 Bikes ab Richtung Bodensee. Der Gotthard muss warten und so auch Rom.
In Steckborn finden wir eine Bleibe, aber eine hässliche und dafür teuer. 20 Stutz für ein Parkplatz zwischen Strasse und Bahn. Wir suchen ein Plätzchen zum Essen. Aber in Steckborn sind alle Beizen an der Hauptstrasse. Das Ufer ist nur für das Gewerbe oder die Privathäuser. Nie wieder Steckborn. Doch auf dem Rückweg entdecken wir einen schönen Parkplatz. Das ist was für den nächsten Morgen für´s Frühstück und wohl auch für den Morgenschwum.
Der Morgenschwum hat stattgefunden. Der Platz ist recht toll. Nach dem Morgenschwum ging es nach Märstetten. Dort konnten wir Edith´s Schwedenvelo verkaufen. Und von dort aus startete endlich unsere Italienreise. Obwohl, die erste Nacht war noch in der Schweiz geplant. Doch dort wird mehrheitlich Italienisch gesprochen.
Am Sonntag den 10. 9.kamen wir auf dem Gotthard an. Wir fanden einen akzeptablen Platz direkt am See.
3 Mal wurden wir überrascht. 1. wie viele Camper hier oben schlafen. 2. wie warm es hier oben noch war. Die ganze Nacht fiel die Temperatur nie unter 10°. 3. der Verkehr. Die ganze Nacht fuhren Autos in beide Richtungen über den Pass. Erst am nächsten Morgen lernten wir, dass die Röhre in beide Richtungen gesperrt war. Am Nordportal fiel ein Stück Decke auf die Fahrbahn. Da wird das Tunnel wohl für eine Zeit gesperrt werden. Nicht überrascht waren wir vom Sternenhimmel. Zum Glück war der Himmel total Wolkenfrei. So konnten wir die Sterne ungestört bewundern und fotographieren.
Am Montagmorgen wurde gewandert. Gute 4 Stunden mit steilem Aufstieg und noch steilerem Abstieg. Am Schluss führte uns der Weg entlang der Tremola zurück zum Hospiz. Edith war geschafft. Zugegeben es gab ein paar heikle Stellen beim Abstieg. Ein Sturz hätte fatal geendet. Aber wir behielten die Nerven und die Balance.
Diese Zeilen entstehen in Lecco am Lago di Como. Jawoll, nach der Wanderung ging es weiter Richtung Italien, Richtung Rom