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Mit Freunden unterwegs

Ja viel gibt es da nicht zu erzählen oder doch? Im 2019 hätte es eine Reise auf der Donau sein sollen. Aber Corona wollte nicht. Also haben wir das jetzt zu 6 auf dem Fluss Oust in der Bretagne nachgeholt. Selbstständig, aber mit etwas weniger Komfort. Aber auch diese Reise verlief mit Hindernis. Kein Corona aber fast so heiss. Wir hatten nämlich über 42°C. Zum Glück hatten wir ein Hausboot mit Aircon. Ich denke, der hatte mehr Stunden als der Motor.

Wir hatten natürlich Pläne geschmiedet was wir alles sehen möchten. Aber die Hitze hat uns einen doppelten Strich durch die Rechnung gemacht. 1. Wir wollten nicht wegen zu heiss und auch die Schleusenwärter wollten nicht wegen zu heiss. Die Schleusen waren nämlich nur offen zwischen 900 und 1230. Das verunmöglichte praktisch grössere Strecken. Und so düsten wir nur zwischen Glenac, Redon und Casilly herum. Schon am Dienstag machten wir rechtsumkehrt und fuhren zurück, eben weil uns telefonisch mitgeteilt wurde, dass die Schleusen ab Nachmittag geschlossen sind. Schleusenwärter in Frankreich müsste man sein. Nur das Portemonnaie hatte Freude, denn so kamen weniger Stunden zusammen. Und jede Stunde schlägt mit 22.50 Euro zu buche.

Levenez unser Hausboot grösse 6/8. Schon für 6 knapp, wir fanden nie heraus wo die anderen 2 schlafen würden oder wo gar ihr Gepäck hin hätte sollen. Wie halle Vercharterer optimiert auch Nicols ihren Verdienst.

In Glenac flog ich meine Drohne. Da kam der „Restaurant“ Besitzer zu mir und fragte, ober er denn den Film haben dürfe. Das wurde dann gleich zu einem veritablen kleinen Projekt.