Dienstag der 19. Mai 2026


Hätte Freitag der 13. sein können. Also das Frühstück in Brest am Strand versprach ein toller Tag zu werden. Auch die Aussicht auf das Meer war ereignisreich und es regnete zuerst nicht einmal.


Auch das Wegfahren war noch OK. Aber dann ging es los, wir wollten den Gastank füllen. 1. Station kaputt. 2. Station kein LPG. 3. Station kaputt. 4. Station, es war in der Zwischenzeit 12 Uhr, die Madam schloss die Kasse „desolé midi“. Dann endlich die 5. hatte Gas. Auf dem ganzen Weg Regen. Und wir haben uns mehrmals verfahren. Eben fast Freitag der 13.

Hier angekommen in Concarneau fanden wir den CP sofort. Und wir konnten auch den Platz frei wählen. Bald hatten wir einen Nachbar, äusserst nett. Der Abendspaziergang auf dem windigen Küstenweg freute uns, liess uns aber vor Kälte fast erstarren. Zum Glück haben wir eine tolle Gasheizung mit immer genug Gas, so erreichen wir schnell 24° im Innern und werden aufgetaut.

Der nächste Tag bringt ein toller Spaziergang in der Sonne den besagten Weg entlang zur Bac. Die bringt uns in nur 5 Minuten über den Kanal zum Chateau Concarneau. Eigentlich kein Chateau, mehr eine ummauerte Stadt mit Wehrtürmen.

Einmal die Strasse rauf, zurück die Andere. Jetzt hat man alles gesehen und es ist wirklich malerisch.

Wir finden, oh Wunder, ein Restaurant welches duchgehend Essen serviert. Also geniessen wir beide Mulles a la Bretonne. Das sind Muscheln mit Kandierten Äpfel, tolle Buttersauce, sowie die übliche Rahmsauce. Wir waren voll. Also geht es den weiten Weg rund um die Hafenanlage zurück zum Küstenweg und schlussendlich zum CP.

Hier wird der Tag abgerundet mit einem Gespräch und einem Glas Uso mit unserem sympathischen Nachbarn Ralph.

Trozdem, am nächsten Morgen geht es weiter. Es soll diesmal so richtig untouristisch auf einer Halbinsel sein, dafür sehr Bretonisch. Mal sehen.