Archiv für den Monat: Mai 2026

Es gibt Tage zum Vergessen


Gestern sind wir von Puy du Fou her hier auf der Insel Ile de Ré angekommen, bei eitlem Sonnenschein. Heute Mittwoch 6. Mai ist ein Tag zum Vergessen. Der Himmel zeigt alle möglichen Farben zwischen fast schwarz, dunkelgrau, oder dunkelgrau in Varianten. Aber eben grau. Geweckt werden wir von Regentropfen. Ich habe versprochen, dass um 12 Uhr die Sonne scheint. Nun, ganz falsch lag ich nicht, mindestens regnete es nicht mehr. Und sie zeigte sich so zwischen den Grautönen um 16 Uhr. Typisch Frankreich immer Verspätung.

Edith bringt unser WoMo auf Vordermann. Ich suche das Internet ab und versuche mich als Bitcoin Trader. Bis jetzt noch nicht in der Verlustzone, aber auch nicht so, dass ich etwas gewinne. Und klar S-Hit bekommt etwas von unserem Leben mit.

Gestern Abend, die CP-Türe schon geschlossen treffen wir Hamburger. Die lassen wir dann mit unserem Code in unseren CP, jetzt ist das Paar mit einem paar Dalmatiner unsere Nachbarn und wir snaken hamburgisch.

Übrigens auf der Karte der Ile de Ré sieht man einen dicken schwarzen Punkt, da wohnen wir für 4 Tage. Und ab Morgen soll die Sonne scheinen und wir können biken, rund um die Insel auf all den Radwegen.

Eine verrückte Zeit: Flucht vor dem Wetter, dann Puy de Fou, also wirklich eine verrückte Zeit

La Rochelle verlassen wir fluchtartig. Schon beim WoMo entleeren werde ich nass. Nicht von unten, von oben. Und so beginnt eine Flucht fast ohne Ende. Genaustest Studium der Wettersituation zeigt wie aussichtslos das Ganze ist. Ja fast ganz Frankreich ist in Gefahr wegen ein paar tröpfli Regen. Wir flüchten in panischer Angst, aber wir wissen nicht wohin.

Schlussendlich landen wir in Puy du Fou. Bei der Ankunft ist das Wetter vielversprechend. Beim Besuch der Spektakel ist es dann wieder durchzogen, aber nicht so gefährlich wie angesagt. Aber, es ist so kalt, dass wir den Besuch kurz unterbrechen und uns im WoMo aufwärmen und wärmer anziehen. Allerdings das Anziehen wäre dann nicht unbedingt notwendig gewesen, denn es wurde wärmer.

Aber jetzt zu den Spektakel. Wenn es dich interessiert, was es alles so gibt, dann lies man im Internet nach unter Puy du Fou. Wir zeigen hier einfach ein paar Föteli und versprechen dir, wenn du hierherkommst, dann noch bei guten Wetter wirst du wirklich deine Freude haben.

Die Vögel das hat uns wohl am meisten verblüfft

Oder aber die Sage Arthurs, da kommt doch einfach der ganze Boden hoch und der sagenumwogene Tisch der Ritter befindet sich darunter

Eigentlich muss man das hören und nicht sehen

Hier muss man hören und sehen und ist erst noch geschützt vor dem Regen. Nur die Schauspieler wurden nass.

Eine nicht vorgesehene Überraschung oder wo es einst Anfing.

Also eigentlich wollten wir woanders hin. Aber dann wurde schlechtes Wetter vorhergesagt. Also Wetternavigation. So soll es Puy du Fou werden. Aber dann geht das auch nicht, morgen ist ja 1. Mai. Also noch weiter in den Süden bis – La Rochelle.

Von dort sind wir zu fünft losgefahren mit Allure im 2008 Richtung Palma de Mallorca. Also wir zwei freuen uns wieder mal einen Anfang zu besuchen.

Wir finden Platz im nahen CP, nur 15 Gehminuten vom Zentrum von La Rochelle. Kaum richtig eingerichtet geht es los. Edith will sofort essen, ich will sofort den Hafen begutachten. Wir finden ein Ort zum essen. Und wir sind die einzigen, die kurz nach 18 Uhr schon essen. Der Hafen muss warten. Wenn nur alle ihre Boote richtig festmachen ohne meine Expertise.

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Hätten wir damals zurück geschaut, hätte sich uns dieses Bild gezeigt. Aber wir waren natürlich nur nach Vorne fokussiert, die Weltkugel wartete auf uns. Ich erinnere mich, wir segelten mit auslaufendem Wasser und die Zeit war knapp, denn damals war noch keine Fahrrinne und man konnte locker trocken fallen. Geht doch nicht, am ersten Tag einer Weltumrundung trocken fallen.

Nach dem Essen finden wir das Hotel Rupul in welchem wir damals übernachtet haben. Wir bestaunen den alten Hafen mit seinen 2 imposanten Eingangstürmen. Die Fähre bringt uns rüber, wie damals vor 18 Jahren. Nur jetzt kostet sie das Dreifache, dauert aber immer noch gleich lang, aber Elektrisch.

Mit vollem Bauch geht es in der warmen Sonne zurück zum CP.

Den 1. Mai streichen wir erst einmal aus dem Kalender, mindestens den Morgen. Waschtag. Am späten Nachmittag geniessen wir dann noch einmal den Hafen von La Rochelle beim Sundowner. Heute sollte es wohl der letzte Sonnentag sein für eine Weile. Dank Wetternavigation haben wir uns noch einen schönen Tag geschenkt. Aber ab Morgen soll die ganze Westküste im Regen versinken. Wir werden uns wieder etwas nach Norden begeben, da soll es Regen mit wenig Regen geben. Wir werden sehen.