Deviation

Heute ging es los trotz regenschweren Wolken. Wir nahmen beide unsere Regenmänteli mit. Und klar, mein Schlump braucht ihre auch in Panik weil, trotz Blätterdach uns einige Tropfen trafen. Der Regenschauer war vorüber bevor der Regenmantel richtig angezogen war. Vorsichtshalber fuhr Schlumpf einige 100m mit Regenmantel.

Warum im Titel Deviation. Also wir suchten wieder den schönsten Radweg. Aber mehrmals lesen wir „Rout bloce dans 1 km“. So etwas stört mich nicht, denn meistens finden man einen Weg herum. Nur einmal das war doch tatsächlich kein Durchkommen auf die andere Seite der Brücke. Nur 30m aber alles sauber, auch für mich, abgesperrt. Sozusagen Heinidicht. Aber damit war das Wort Deviation noch lange nicht vorbei. Nur da schafften wir es immer vorbei zu kommen. Auf beiden Routen nach Morlaix fanden wir x-Tafeln. Edith natürlich immer besorgt, ich immer unbeschwingt. Auch Morlaix war hübsch anzusehen. Anders als die niedrigen bretonischen Häuser sind die Häuser hier um den Viadukt ebenfalls sehr hoch, eben unbretonisch hoch.


Trotz Deviation und Regen fanden wir schlussendlich den Heimweg und unser WoMo. In Morlaix hatten wir um 14 Uhr ein Repas (so umgeht man das Wort Mittag- oder Nachtessen). Also gab’s im WoMo noch den restlichen Salat von gestern, natürlich frisch zubereitet. Und den üblichen Dessert. Im WoMo geniessen wir den Ausblick, bewundern die Böen, die über das Wasser fegen. Eigentlich schade, dass wir morgen weiter müssen. Ein Verlängern wäre nur auf einem hinteren Platz möglich gewesen. Und nachdem wir mit diesem Ausblick verwöhnt wurden will man nichts anderes mehr.