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Das künstliche Bein nützt nichts


Schlumpf bleibt beim WoMo also fahre ich alleine zu den Rochers Sculpturés. Zu erzählen dazu gibt es nur eines, ein Zwerg erinnerte mich daran, dass ich vor über 40 Jahren auch hier war.

Dann, fast wie ein Blitz durch meine Gedanken. Dort hinten der Kerl kommt mir bekannt vor.

Noch ist das Bild unscharf. Eben nur ein Gedanke. Könnte es sein? Über 40 Jahre?


Nach dem Besuch gehe ich zurück zu meinem Schlumpf um das Knie zu begutachten. Keine Besserung. Also alleine weiter nach Cancale. Dort konnte ich nebst einem Dörfchen vor allem Austern und der Zucht bewundern. Die Bewunderung ging so weit, dass ich sogar ein halbes Dutzend mit Weisswein herunterspühlte.

Das Städtchen selber ist nett, aber hier dreht sich alles um Austern. Fast alles was man sieht wir nur hier gegessen.

Genau hier habe ich eingekauft. 6, 3×2 Verschiedene. Echt klasse und frisch


Mit Vollgas zurück zum CP um mit meinem Hinkebein Schlumpf noch das Nachtessen zu geniessen. Heute war ein richtiger Genusstag für mich, Edith hinkt hinterher.

Roscoff zu Fuss

In Anbetracht der vorherrschenden Winde entschied sich Schlumpf, dass Biken viel zu gefährlich sei. Also gingen wir zu Fuss Richtung Roscoff. Ist ja eh nur 4.5 km ein Weg, wenn man den kürzesten nimmt. Klar dass wir den schönsten nahmen, nicht den kürzesten. So kam dann bis am Ende, sprich zurück im WoMo doch 10 km zusammen. Und, wir wurden nicht vom Winde verweht, dafür fast von der Flut überholt.

Roscoff ist ein schönes Städtchen, eben typisch Bretonisch mit kräftigen Steinhäuser. Wasser sucht man hier vergebens bei Ebbe. Es hat drei Häfen für die Fähre, niedrig Wasser, mittel Wasser und Hochwasser. Der Hochwasser Hafen liegt sozusagen in der Stadt. Die andern sind je 600m weiter Richtung Meer. Also bei Niedrigwasser müssen die Passagiere 1.2 km laufen bis zur Fähre. 5m Tidenhub ist das Minimum. Beim zurückgehen konnte ich dann meinen Schlumpf überzeugen, dass wir am Sandstrand laufen. Der Sand ist eigentlich fast wie Beton, also kein Einsinken. Natürlich erfand ich ständig Geschichten wie schnell die Tide hier steigt und wo die Wassergrenze zu stehen kommt. Auf jeden Fall lief mein Schlumpf immer schneller, so schnell, dass ich nicht mehr nachkam. Zum Glück bewahrheiteten sich meine Geschichten nicht und so fand ich nicht einen frühen Tod in den Fluten. Die Tide wartete auf mich, bis ich das schützende Ufer erklomm.

Nichts Spektakuläres, aber schön

Eigentlich nur änet dem Fluss von Conquet, also nicht sehr weit. Und Einkauf sozusagen zurück nach Conquet, über die Brücke.

Wir radeln jetzt alles nördlich von Conquet ab. Wie der Titel sagt, nichts Spektakuläres, aber schön. Ein paar wenige Bilder werdend das illustrieren.

Einer der breitesten Strände die wir je gesehen haben. Das nur weil das Meer sich bei Ebbe zurückzieht.

Lang und Breit, und all das fast ohne Leute. Haben die gegen 10 Mio gewählt? Nun bei den Wassertemperaturen kommt niemand freiwillig.

Frühstücksbaguet, immer über diese Brücke. Manchmal mit Hochwasser, manchmal Ebbe.